Zum Sport

Veröffentlicht: 18. Januar 2011 in Texte

Als Günter Netzer vor knapp drei Wochen seine kompletten Kopfhaare samt Hautansatz an einen anonymen Käufer versteigerte, war ihm ziemlich egal, wo seine knallharte Analytiker-DNA letztendlich landen würde. Geblendet von dem Traum, vom Erlös, der auch den Welthunger hätte stillen können, Gerhard Delling dafür zu bezahlen, dass er einmal mit ihm knutscht, dachte er wohl nicht an so eine Sauerei, die nun veröffentlicht wurde.
Denn Gestern tauchte auf einer bekannten Internetplattform für Männerfantasien ein anrüchiger Mitschnitt einer Kalbs-Opferung / Blut-Orgie im Golfschlägerzimmer mit Happy End! auf. Gefilmt wurde inkognito. Zu sehen: Netzers Haarpracht auf dem Kopf eines literweise schwitzenden Mitte 60ers im stoßfesten Feuertempo-Modus. Nach weiteren 3 Durchgängen, zweieinhalb Stunden unerträglichem Assigrunzen und erfolgreicher Ejakulation aller 18 Beteiligten auf dem enthaupteten Schund-Schädel, zieht sich der besagte Herr die Matte vom Turm und zum Vorschein kommt ein gebrandmarkter Glatzkopf, der der Werbebirne Niki Lauda verdammt ähnlich sieht! Wasnding! Alle Anschuldigungen der Presse wurden von Seiten Laudas bisher vehement dementiert, doch die Bilder sprechen für sich. Auf die Frage eines Reporters an Herr Netzer, warum bei der Affäre nicht wenigstens eine Runde Trockensex rausgesprungen ist, antwortete dieser: „Alles Weitere hätte das Budget überzogen.“

Django Jakk

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