Windstärke Null

Veröffentlicht: 2. Februar 2011 in Texte

Rotzbesoffen in Stuttgart. Zu scheiß Musik abgespackt. Nichts klargemacht. Mein Kumpel ist geil. Ab in den Puff, ins drei Farben Haus. Schwarze, Weiße, Chinesen. Wir torkeln durch die Gänge. Ist mächtig was los. Alle schon besetzt. Hier wird im Akkord gefickt! Da am Ende des Ganges, zwei Ischen winken uns rein. Wir schauen uns an. Warum nicht? Schon steh ich nackt im Zimmer. Wer will mit wem? Scheißegal, ihr seht beide Kacke aus. Mein Kumpel Paul packt sich die Blonde. Die andere versucht über meinen stinkenden, unrasierten Halbsteifen ein Kondom zu schieben. Sie ist geübt, es gelingt. Sie nimmt ihn in den Mund. Von ihrem routinierten Gebläse spür ich nicht mal eine laue Brise. Windstärke Null. Ich seh Paul, wie er seinen Schwanz von hinten in die Muschi hämmert. Ich lang meiner Kleinen an die Titten. Sie sind kalt. Ich bin geil wie bei der Opduktion eines Rentners. Ich habe kein Zeitgefühl mehr, aber ich denke sie versucht ganze 15 Minuten ihr Glück. Vergebens. Sorry, ich hätte dich ja gerne durchgefickt, du dumme Drecksnutte, aber was will man machen. Paul will noch länger, zahlt nach. – Beim nächsten mal nicht so viel trinken, Süßer! Es wird hoffentlich kein nächstes mal geben. Und wenn, sollte ich noch viel mehr trinken und dir für 25 Euro wenigsten auf die Titten reiern. Ich warte draußen auf den Rest. Alle verlassen das Freudenhaus mit einem fetten Grinsen. Auf zu Burger King. Retten, was noch zu retten ist.

P.P.

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